
Pilger am Kumbum im Kloster Gyantse. Gyantse ist die drittgrößte Stadt Tibets und hat einige der künstlerisch wertvollsten Skulpturen und Wandmalereien Tibets aus dem 14. Jh. Im Palkhor-Kloster steht der berühmte Khumbum, eine Stufen-Pagode welche die Form einer Pyramide hat. Als architektonische Umsetzung der Mandala-Symbolik von Quadrat und Kreis, erhebt sich diese Stupa über einen breit angelegten, mehrstöckigen Terrassenbau. Vom Dach des Tempels hat man einen wunderschönen Blick in das Tal. Zwei gütige Augen Augen Buddhas unter dem goldenen Dach, grüßen jeden Besucher und Pilger. Der Kumbum - benannt nach seinen 100.000 Darstellungen von Gottheiten, gehört zu den wenigen noch erhaltenen Wandmalereien im Palkhor Kloster und gilt wegen seiner reichen, kunstvollen Ausstattung als eines der schönsten und bedeutendsten Bau- und Kunstwerke von ganz Tibet. Im Inneren gibt es unzählige Buddha-Statuen und Wandmalereien, woher auch der Name des Tempels abgeleitet wurde. Diese künstlerisch reich ausgestattete Stupa ist eines der grossartigsten Monumente tibetischer Architektur. Es ist der größte Chörten Tibets. Früher war Gyantse Mittelpunkt des Wollhandels, den Tibet mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim unterhielt. Seine wirtschaftliche Blüte verdankt Gyantse seiner verkehrsgünstigen Lage am Kreuzungspunkt einer der bedeutendsten Handelstrassen. Gyantse Kumbum, Tsang District, Tibet 2009
